Jahresprogramm

Seminare für Erwachsene

Unsere Seminare wenden sich besonders an Multiplikatoren der schulischen und außerschulischen Jugendbildung sowie an interessierte Jugendliche und Erwachsene. Unser Referentenpool besteht aus Fachwissenschaftlern und/oder ausgewiesenen Fachkräften aus Politik, Wirtschaft und Publizistik. In unseren Seminaren wollen wir damit einen möglichst intensiven Bezug zwischen Theorie und Praxis herstellen.

Bitte melden Sie sich wenigstens 2 Wochen vor Seminarbeginn an.

Auf den weiteren Unterseiten finden Sie Informationen über spezielle Programmangebote in den Bereichen Jugendbildung, pädagogische Praxis und Studienreisen.

Nr.
Datum, Ort
Thema
25.10.-26.10.2019 Ingelheim
1000 Tage Donald Trump - Zwischenfazit für die transatlantische Ordnung
PL-Nummer 19FNA00012
06.11.-08.11.2019 Ingelheim
Der Klimawandel als raumwirksames Phänomen. Vulnerabilität und Anpassung aus geographischer Sicht
PL-Nummer 19FNA00013. Das Seminar ist nach dem rheinland-pfälzischen Bildungsfreistellungsgesetz als Weiterbildungsveranstaltung anerkannt.
15.11.-16.11.2019 Ingelheim
Was ist überhaupt Rassismus? Theorie & Praxis eines menschenfeindlichen Phänomens
22.11.-23.11.2019 Ingelheim
Die Macht der Worte - Wie Sprache politische Diskurse beeinflusst
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06.12.-07.12.2019 Ingelheim
„50 Jahre Woodstock“: Protestkultur und Musik in den USA
10.01.-11.01.2020 Ingelheim
Marokko 2020 - Entwicklungen zwischen Tradition und Moderne
17.01.2020 Ingelheim
Populismus und Desinformation
Dimension und Auswirkungen auf Gesellschaft und Schule
17.01.-18.01.2020 Ingelheim
Israel - Palästina. Hört das nie auf? Der Nahostkonflikt als Dauerthema
wird noch bekannt gegeben
Namibia. Von der kolonialen Vergangenheit zu 30 Jahren Unabhängigkeit
05.03.2020 Ingelheim
Ruanda - Rheinland-Pfalz. Blickwechsel auf eine Partnerschaft im Wandel
Die Partnerschaft zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz besteht seit fast vier Jahrzehnten. Sie wird als sog. Graswurzelpartnerschaft dezentral angelegt und gelebt. So bestehen Partnerschaften zwischen Kommunen, Institutionen, Verbänden, Schulen und Pfarreien; sie hat in der ruandischen Bevölkerung große Anerkennung und gilt als Vorbild für Länderpartnerschaften. Trotzdem: Ruanda entwickelt sich in rasantem Tempo mit eigenen Vorstellungen über den Weg. Die Gesellschaft in Rheinland-Pfalz hat sich auch verändert und der Blick heute auf Länder des Südens wie umgekehrt ist ein anderer geworden. Die Herausforderungen an eine Partnerschaft müssen dem Rechnung tragen. Ein Resümee des Erreichten, verbunden mit einer kritischen Analyse vor allem auch der zukünftigen Erwartungen und Ausrichtung der Partnerschaft – das ist Ziel des Seminars.
06.03.-07.03.2020 Ingelheim
"Free At Last"? Afroamerikanische Geschichte und Gegenwart in der politischen Kultur der USA
„Free at last, Free at last, Thank God Almighty I‘m Free at last“ - diese Zeile aus einem afroameri-kanischen Spiritual schmückt das Grab von Martin Luther King, Friedensnobelpreisträger und Ikone der Bürgerrechtsbewegung. Auch wenn der Spiritual dabei eher auf die jenseitige Freiheit abstellt, soll sich dieses Seminar der Frage nach den diesseitigen Lebensbedingungen der Afro-amerikaner/-innen in der Geschichte und Gegenwart der USA widmen. Ausgehend von einer Betrachtung der Ursprünge und Formen der Sklaverei in Nordamerika sowie des rassistischen Alltags insbesondere im „tiefen Süden“ analysiert das Seminar die Emanzipationsgeschichte der Schwarzen von der US-Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre um Martin Luther King bis hin zur Gegenwart der USA unter ihrem ersten schwarzen Präsidenten Barack Obama - und darüber hinaus. Mit dem Amtsantritt Obamas schien die Bürgerrechtsbewegung ein zentrales Ziel erreicht zu haben - doch zugleich erlebte sie in den letzten Jahren eine Welle von Polizeigewalt und selbst von Morden an Schwarzen. Zählen schwarze Leben? So lautet der Slogan einer Kampagne, die diese Diskriminierung nicht mehr hinnehmen will. Das Seminar zieht auch die Musikgeschichte der USA als Zeugen heran: In der Musikgeschichte spiegelt sich nämlich die afroamerikanische Emanzipationsgeschichte recht deutlich wider.
20.03.-21.03.2020 Ingelheim
Von vollen Städten und leeren Dörfern. Zukunftsperspektiven des Ländlichen und Urbanen Raums
Ländliche und urbane Räume stehen seit Jahrzehnten unter dem Einfluss und den Aus-wirkungen der fortschreitenden Urbanisierung. Vermehrt ziehen vor allem junge Menschen aus ländlichen Regionen in Städte und Metropolregionen, um zu studieren oder zu arbeiten. Ländliche Gebiete „veralten“ und sehen sich somit neuen Herausforderungen gegenüber. Neben dem Demographischen Wandel stellt vor allem die Infrastruktur ein großes Problem des Ländlichen Raums dar. Zudem machen soziale und gesellschaftliche Veränderungen den ländlichen Regionen zu schaffen. Gleichzeitig erfahren urbane Räume starke Veränderungen. Manche Städte verzeichnen stark ansteigende Wachstumsquoten, die die Stadtentwicklung und Raumplanung vor große Herausforderungen stellen. Die Frage nach bezahlbarem Wohnraum ist dabei ein aktuelles Schlüsselthema. Wohin führt uns der Weg der Urbanisierung? Das Seminar liefert eine aktuelle Sicht auf die Thematik und bietet mögliche Zukunftsperspektiven ländlicher und urbaner Räume.
03.04.-04.04.2020 Ingelheim
Das Spannungsfeld Freiheit und Sicherheit
08.05.-09.05.2020 Ingelheim
Die Welt in UN-Ordnung? 75 Jahre Vereinte Nationen
18.05.-20.05.2020 Ingelheim
Decolonizing Art History. Zur postkolonialen Revision europäischer Kunst
05.06.-06.06.2020 Ingelheim
Die Arktis im Griff des Klimawandels. Geopolitische Spannungen und ökologische Folgen
26.06.-27.06.2020 Ingelheim
Schrumpfen statt Wachsen - Wachstum anders denken?
28.08.-29.08.2020 Ingelheim
Das Phänomen des Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart
11.09.-12.09.2020 Ingelheim
Die Türkei und der Westen
25.09.-26.09.2020 Ingelheim
Showdown 2020 - Die USA nach Trump?
November 2020
Chinas "Neue Seidenstraßen": Impulse zur Entwicklung oder neuer Kolonialismus? Eine Analyse aus geographischer Sicht
Die „neuen Seidenstraßen“ sind das größte Infrastrukturvorhaben aller Zeiten. Das chinesische Prestigeprojekt soll mit riesigen Auslandsinvestitionen Transportzeiten verkürzen und Wirtschaftsbeziehungen stärken. Aber auch geostrategische Ziele werden verfolgt. Durch die dabei entstehenden wirtschaftlichen Abhängigkeiten baut China seinen weltweiten politischen und wirtschaftlichen Einfluss aus. Bei dieser Tagung sollen Ausmaß und Stand dieses Vorhabens dargestellt werden. An konkreten regionalen Beispielen werden auch die geographischen, wirtschaftlichen und politischen Effekte dieses Konzeptes diskutiert.

Abrufveranstaltungen

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"Fluchtursachen kompakt" und "Kulturelle Rucksäcke"
auf Anfrage
Wort LOS! gegen Rechts – Argumentationstraining gegen rechte Parolen

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06132 - 79 00 3-20
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