Jahresprogramm

Seminare für Multiplikatoren

Unsere Seminare wenden sich besonders an Multiplikatoren der schulischen und außerschulischen Jugendbildung sowie an interessierte Jugendliche und Erwachsene. Unser Referentenpool besteht aus Fachwissenschaftlern und/oder ausgewiesenen Fachkräften aus Politik, Wirtschaft und Publizistik. In unseren Seminaren wollen wir damit einen möglichst intensiven Bezug zwischen Theorie und Praxis herstellen.

Auf den weiteren Unterseiten finden Sie Informationen über spezielle Programmangebote in den Bereichen Jugendbildung, pädagogische Praxis und Studienreisen.

Nr.
Datum, Ort
Thema
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25.05.-26.05.2018 Ingelheim
Die Alt-Right - Rechtsruck in den USA?
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17.08.-18.08.2018 Ingelheim
Bedingungsloses Grundeinkommen - zu schön um wahr zu sein?
Seit einigen Monaten gewinnt die Diskussion um die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens verstärkt öffentliche Aufmerksamkeit. Während sich die Befürworter des Einkommens ohne Gegenleistung mehr Chancengleichheit und Autonomie versprechen, beklagen seine Gegner, das Grundeinkommen animiere zu Faulheit und Müßiggang. Ziel des Seminars ist es, die unterschiedlichen Perspektiven und Realisierungsvorschläge zu beleuchten und Argumente gegenüberzustellen, um daran anschließend über die Zukunft des bedingungslosen Grundeinkommens diskutieren zu können.
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31.08.-01.09.2018 Ingelheim
Madagaskar - Nachhaltigkeit und Entwicklung in einem "Biodiversitäts-Hotspot"
Madagaskar ist ein „Hotspot“ der globalen Artenvielfalt. Etwa 85% der Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars sind endemisch. Zugleich ist die madagassische Biodiversität äußerst verletzlich: Die Insel ist besonders stark vom Klimawandel betroffen. Die ausgeprägte Armut der Bevölkerung und die Abhängigkeit von Subsistenzlandwirtschaft führen zu Landnutzungskonflikten zwischen Landwirtschaft, Bergbau und Umweltschutz. Das Seminar beleuchtet am Beispiel Madagaskars Konflikte zwischen Armutsbekämpfung und Umweltschutz und Ansätze zur Förderung nachhaltiger Entwicklung.
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14.09.-15.09.2018 Ingelheim
Fairer Handel. Alternatives Wirtschaften für mehr Gerechtigkeit in den Nord-Süd-Beziehungen
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21.09.-22.09.2018 Ingelheim
Höher, schneller, weiter!?: Wirtschaftswachstum auf dem Prüfstand
Bereits in den 1970er Jahren mahnte der Club of Rome in die Grenzen des Wachstums vor den negativen Konsequenzen immerwährenden Wirtschaftswachstums für Mensch und Umwelt. Ein Paradigmenwechsel fand jedoch nie statt. Die „Höher, schneller, weiter!“- Mentalität setzt sich bis heute durch, wachstumskritische Fragen finden in der modernen Leistungsgesellschaft nur wenig Platz. Wir möchten in unserem Seminar diesen Platz einräumen. Kann das Drängen nach mehr und mehr Wachstum in seiner heutigen Form weiter bestehen oder stoßen wir tatsächlich an Grenzen, die nach neuen Ideen jenseits des Wachstums rufen?
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26.10.-27.10.2018 Ingelheim
Kommunismus heute - China, Kuba und Nordkorea im Vergleich
Mit dem Zusammenbruch der UDSSR ist der Kommunismus als Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zu einer weltweiten Randnotiz geworden. Länder, die nach wie vor als kommunistisch bezeichnet werden, gibt es wenige. Gleichzeitig zeichnen sich diese globalen Ausnahmefälle durch sehr verschiedene politische und wirtschaftliche Strukturen aus. Aufbauend auf einer theoretischen Grundlage wollen wir in unserem Seminar real existierende Ausprägungen des Kommunismus thematisieren. Im Fokus stehen dabei die Länder China, Kuba und Nordkorea.
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07.11.-09.11.2018 Ingelheim
Vielfältige Strukturen – umstrittene Wirkungen. Entwicklungszusammenarbeit heute aus geographischer Sicht
Die Strategien der Entwicklungszusammenarbeit haben sich immer wieder verändert, die Ergebnisse entsprechen nur teilweise den Erwartungen. Ist „Entwicklungshilfe“ überhaupt noch zeitgemäß? Dieses Seminar will einen problemorientierten Überblick über Formen und Effekte internationaler Entwicklungszusammenarbeit bieten und dabei sowohl deren Herausforderungen als auch die vollzogenen und aktuell notwendigen Veränderungen herausstellen. Dazu sollen in dieser Veranstaltung sowohl gelungene als auch fragwürdige Projekte vorgestellt und in ihren Auswirkungen diskutiert werden.
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09.11.-10.11.2018 Ingelheim
Sklaverei. Der Mensch als Eigentum in Geschichte und Gegenwart
Seit der Antike gibt es das Phänomen der Sklaverei: Menschen werden vorübergehend oder dauerhaft zum Eigentum anderer Menschen. Sie werden zu Zwangsarbeit oder sexueller Befriedigung ausgebeutet, besitzen keine oder nur wenige Rechte, werden unter Umständen nicht einmal als „Menschen“ angesehen. Heute ist Sklaverei nach wie vor weltweit verbreitet, etwa bei unfreier Kinderarbeit oder Zwangsprostitution Das Seminar gibt einen historisch und geographisch vergleichenden Überblick über Geschichte und Gegenwart der Sklaverei.
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16.11.-17.11.2018 Ingelheim
„Heraus mit dem Frauenwahlrecht!“ – 100 Jahre Stimmrecht für Frauen in Deutschland
Seit nun 100 Jahren ist Frauen in Deutschland erlaubt, was heute vielen als selbstverständlich gilt: Sie dürfen – ebenso wie ihre männlichen Mitbürger – wählen gehen. Doch wie kam es zu dieser Errungenschaft? Wie verlief die Entwicklung des Frauenwahlrechts in anderen Teilen Europas und in welchen Ländern dürfen nach wie vor nur Männer an die Wahlurne treten? Das Seminar wirft einen sozio-historischen Blick auf eines der bedeutendsten demokratischen Rechte.
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23.11.-24.11.2018 Ingelheim
Der Reiz der Verschwörung – Verschwörungstheorien von Illuminaten bis Chemtrails
Verschwörungstheorien gibt es unzählige. Einmal in die Welt gesetzt, halten sie sich hartnäckig. Ihre Anhänger proklamieren etwa, die Anschläge vom 11. September 2001 seien von der amerikanischen Regierung inszeniert worden, ebenso wie die erste bemannte Mondlandung. Der Orden der Illuminaten existiere bis heute und Kondensstreifen von Flugzeugen zielten als Chemtrails auf eine Reduktion der Bevölkerung. Doch wo hört gesunde Skepsis auf, wo fangen Pseudowahrheiten an? Was macht Verschwörungstheorien aus? Und wie kann ihnen entgegnet werden? Diesen Fragen möchten wir in unserem Seminar nachgehen.
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07.12.-08.12.2018 Ingelheim
„Dear Mr. President“: Protestkultur und Musik in den USA
Musik ist durch ihre Emotionalität und ihre Breitenwirkung eine Kulturform, die sich gut zum Ausdruck auch von politischem und sozialem Protest eignet. Schon die Arbeiterlieder des 19. Jahrhunderts waren „Protestsongs“. Besonders intensiv aufgegriffen wurde Musik als Protestkultur jedoch mit dem Folk Revival der 1960er Jahre. Künstlerinnen und Künstler wie Bob Dylan, Joan Baez oder Phil Ochs waren regelrechte „Protestsänger“. Das Seminar geht verschiedenen Formen der Verwendung von Musik als Protestkultur in den USA in unterschiedlichen Musikstilen und zu unterschiedlichen Zeiten nach.

Hinweis:

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Kontakt


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