Pädagogische Praxis

17.09.2026 – 22.05.2027
Ausbildung Schulmediator:in

an Berufsbildenden Schulen und in der Sekundarstufe nach dem Bensberger Mediations-Modell

Termine:
1. Kurs: 17. – 19.09.2026
2. Kurs: 03. – 05.12.2026
3. Kurs: 04. – 06.03.2027
4. Kurs: 20. – 22.05.2027

Gruppengespräch

Mediation auch in Ihrer Schule?

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene lernen Fremdsprachen, Mathematik und Natur­wissenschaften. Sie entwickeln Qualifikationen für Beruf und Schulleben und noch vieles mehr.

Richtiges Streiten lernen und lehren ist weniger selbstverständlich. Schul­mediation bietet das Bens­berger Mediations-Modell dafür an.

In einem ersten Kurs geht es darum, wie im Klassen­verband "Anders streiten" gelernt werden kann und wie Erst-Hilfe im Streit durch­geführt wird. Die Teil­nehmer:innen erlernen, wie sie in kurzer Zeit mit Elementen aus der Mediation Schüler:innen eine andere Grund­haltung und Hand­werkszeug zum "Anders Streiten" vermitteln können.

Im zweiten Kurs steht das Konflikt­gespräch (Rollen­spiel) im Mittel­punkt, das durch den Vermittler (Lehr­kraft oder Schüler­mediator:innen) geleitet wird. Angefragt wird hier ein bestimmtes Menschen­bild, das sich wie ein roter Faden durch Konflikt­gespräche zieht.

Im dritten Kurs wird das in Kurs 1 und 2 Erlernte mit Übungen ergänzt, durch die junge Leute in die Lage versetzt werden, selbst­ständig ihren Streit zu regeln. Mediation in großen Gruppen rückt in den Fokus der Arbeit.

Im vierten Kurs geht es um das Thema "Leiten und Begleiten" sowie die Ver­tiefung der Kenntnisse aus Kurs eins bis drei. Weitere Themen sind die persön­liche Entwicklung als Mediator:in, Selbst- und Fremdwahrnehmung und die Anerkennung als Schul­mediator:in.

Durch das Erleben und Reflektieren einer Streitkultur werden Konflikt- und Entscheidungs­fähigkeit und Verantwortungs­gefühl für den eigenen Streit erfahren und verstärkt.

Im Kurs wird speziell mit Rollen­spielen aus dem Alltag der Schüler:innen gearbeitet. Es erfolgt eine Differenzierung nach Schulform. Für die Lehrer:innen an BBS gehen wir sowohl auf die Bedürfnisse von Teilzeit- als auch auf die von Vollzeit­schulformen ein. Konflikte mit den Ausbildern, den Ausbildungs­betrieben oder Kolleg:innen finden ebenfalls Berücksichtigung. Der Fokus der Rollen­spiele für Lehrer:innen der allgemein­bildenden Schulen liegt auf den Bedürfnissen allgemein­bildender Schulen.

An praktischen Beispielen wird gezeigt wie Prävention und Intervention ihren Platz im Alltag sowohl von Allgemein­bildenden als auch von Berufs­bildenden Schulen finden. Durch das Erleben und Reflektieren einer Streit­kultur werden Konflikt- und Entscheidungsfähigkeit sowie Verantwortungs­gefühl für den eigenen Streit erfahren und verstärkt.

Ziele der Fortbildungs­veranstaltungen sind, die Teilnehmer:innen in die Lage zu versetzen,

  • im Unterricht (Klassenprogramm) und im Schulleben Erfahrungsfelder für die Entfaltung von Konfliktlösekompetenz bereitzustellen.
  • nach einem bestimmten Vermittlungsverfahren Konflikte zu lösen.
  • jungen Leuten Wege zu zeigen, möglichst selbständig ihre Konflikte zu regeln.

Die Kurse liegen über Monate verteilt, sodass die Teilnehmer:innen eine praxis­begleitende Ausbildung erleben und eine Didaktik für eine Streit­kultur erfahren, die sie in ihrer Schule sehr nachhaltig einführen können.

Die Ausbildung umfasst 60 Stunden und entspricht den Richtlinien des Bundes­verbandes Mediation e.V. zur Anerkennung als Schulmediator:in.

Es ist sehr hilfreich, wenn zwei oder auch mehrere Lehrkräfte einer Schule an der Ausbildung zum Schulmediator teilnehmen.

Diese Veranstaltung wird gefördert vom Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz.

Referentinnen

Gabi Althoff, Diplom-Handelslehrerin an der BBS III Mainz, Schulmediatorin BM, Trainerin für das BMM

Christine Henrich, Realschullehrerin, Schulmediatorin BM, Mediatorin BM, Trainerin für das BMM 

Feste Kurs- und Pausenzeiten<br />(gültig für alle Termine)

Feste Kurs- und Pausenzeiten(gültig für alle Termine)
Donnerstag

15.00-18.30 Uhr

Freitag

09.00-18.30 Uhr

Mittagspause von 12.30-13.30 Uhr

Samstag

09.00-12.30 Uhr

12.30 Uhr Mittagessen, danach Ende der Veranstaltung

Teilnahmegebühren (können sich noch geringfügig ändern)

Teilnahmegebühren (können sich noch geringfügig ändern)
pro Kurs

215,- € mit Übernachtung
115,- € ohne Übernachtung

Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern. 
Einzelzimmerzuschlag: 80,- €

Das Seminar ist öffentlich zugänglich.

Dieses Seminar ist im Gesamtangebot des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz (PL) enthalten und als Maßnahme der Lehrerfortbildung nach § 65 Hessisches Lehrerfortbildungsgesetz akkreditiert.

Weitere Informationen

Nehmen Sie Kontakt auf

Stefanie Fetzer
Stefanie Fetzer

Stefanie Fetzer

Seminarorganisation politische Erwachsenenbildung

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