Erwachsene

01. – 02.07.2022
Der Wunsch nach alter Größe: Russlands imperiale Ansprüche und die Folgen für seine Nachbar

Das Verhältnis zwischen Russland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion ist historisch bedingt ein spannungsreiches. Russlands harte außenpolitische Gangart in der Ukrainekrise verstärkt beispielsweise das Misstrauen der baltischen Staaten, die von Russland nach wie vor als Gebiete russischer Einflusssphäre betrachtet werden.

Die seit 2004 bestehende Mitgliedschaft von Estland, Lettland und Litauen in NATO und EU scheint das Unwohlsein gegenüber Russland kaum zu lindern.

Anders steht es um die befreundeten Regime Belarus und Kasachstan. Der belarussische Diktator Lukaschenko hat die friedliche Revolte mit russischer Hilfe unterdrückt und auch nach Kasachstan schickte Putin militärische Unterstützung, um die Proteste Anfang des Jahres zu unterbinden.

In unserem Seminar möchten wir Russlands imperiale Ansprüche und die Folgen für einige ehemalige Teilrepubliken der Sowjetunion thematisieren. Wie groß ist Russlands geopolitischer Einfluss in der Region?

Programm

Freitag, 1.7.2022
15.00-15.30 Uhr

Begrüßung und Klärung der Erwartungen

Ramona Kemper, M.Ed. 
Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung

15.30-17.00 Uhr

Russland und seine Nachbarn. Wie die russische Geschichte die aktuelle Politik beeinflusst

Prof. Dr. Jan Kusber (angefragt)
Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte der Universität Mainz

17.30-19.00 Uhr

Ist Russland eine Bedrohung für das Baltikum

Prof. Dr. Jan Kusber (angefragt)
Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte der Universität Mainz

19.00 Uhr

Abendessen

20.00 - 21.30 Uhr

Der Ukraine-Russland-Konflikt

Prof. Dr. Martina Winkler (angefragt)
Abteilung Osteuropäische Geschichte der Universität Kiel

Samstag, 2.7.2022
9.00-10.30 Uhr

Russland und Belarus

Prof. Dr. Martina Winkler (angefragt)
Abteilung Osteuropäische Geschichte der Universität Kiel

11.00-12.30 Uhr

Russland und Kasachstan

Dr. Andrej Pustovitovskij (angefragt)
Center for Global Studies der Universität Bonn

12.45 Uhr

Mittagessen und Ende des Seminars

Seminarleitung

Ramona Kemper, M.Ed. 
Referentin für politische Bildung
Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung

Teilnahmegebühren

Erwachsene

EUR 60,00 mit Übernachtung
EUR 40,00 ohne Übernachtung

Jugendliche und Studierende

EUR 40,00 mit Übernachtung
EUR 25,00 ohne Übernachtung

Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern. 
Einzelzimmerzuschlag: EUR 25,00

Der Teilnahmebeitrag wird gesplittet; 2/3 werden dem Seminar zugeordnet, 1/3 dient der institutionellen Kostendeckung

Das Seminar ist öffentlich zugänglich.

Dieses Seminar ist im Gesamtangebot des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz (PL) enthalten und wird als Maßnahme der Lehrerfortbildung nach § 65 Hessisches Lehrerfortbildungsgesetz akkreditiert.

Weitere Informationen

PDF-Download (40,50 KB)

Nehmen Sie Kontakt auf

Stefanie Fetzer
Stefanie Fetzer

Stefanie Fetzer

Seminarorganisation politische Erwachsenenbildung

Tel: (06132) 79003-16
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