Erwachsene

05. – 06.11.2021
Die WHO und die globale Gesundheitspolitik

Das Seminar soll Struktur, Governance und Aufgaben­feld der WHO in der globalen Gesund­heits­politik vorstellen und kritisch beleuchten. Zugleich soll es eine Bilanz der Arbeit der UN-Sonder­organisation ziehen: Wo liegen die großen Erfolge, wo die Miss­erfolge? Welche Kritik ist gerecht­fertigt, welche weniger? Und welcher Reform­bedarf besteht?

Corona-Ausbreitung

Die Corona-Pandemie hat wie kaum ein anderes Ereignis die Bedeutung inter­nationaler Gesundheits­politik und damit auch der Welt­gesundheits­organisation WHO als Institution ins Rampen­licht gestellt. Die Sonder­organisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf wurde bereits 1948 gegründet und hat derzeit mit 194 Staaten eine quasi globale Mitglied­schaft – noch jedenfalls, denn die USA hatten unter Präsident Trump ihren Austritt erklärt.

Ziel der WHO ist die weltweite Förderung der Gesund­heit und die Bekämpfung von Erkrankungen, insbesondere von Infektions­krankheiten. Vor allem mit weltweiten Impf­kampagnen hat die WHO spektakuläre Erfolge erzielt: Die Ausrottung der Pocken 1980 etwa oder auch massive Erfolge bei der Ausrottung der Kinder­lähmung oder der wohl bevorstehenden Entwicklung von Impfstoffen gegen Malaria.

Doch zugleich sieht sich die WHO massiver Kritik ausgesetzt – nicht nur unter Impf­gegnern. NGOs wie Trans­parency Inter­national und Medico Inter­national kritisieren die massive Unter­finanzierung der WHO durch die Staaten. Dass demgegenüber zunehmend die Pharma­branche eine wichtige Rolle bei der Finanzierung der Organisation spielt, nährt den Verdacht eines zu engen Verhältnisses bis hin zu Interessen­konflikten zwischen WHO und "Big Pharma".

Das Seminar soll Struktur, Governance und Aufgaben­feld der WHO in der globalen Gesund­heits­politik vorstellen und kritisch beleuchten. Zugleich soll es eine Bilanz der Arbeit der UN-Sonder­organisation ziehen: Wo liegen die großen Erfolge, wo die Miss­erfolge? Welche Kritik ist gerecht­fertigt, welche weniger? Und welcher Reform­bedarf besteht?

Programm folgt in Kürze!

Teilnahmegebühren

Erwachsene

60,-€ mit Übernachtung
40,-€ ohne Übernachtung

Jugendliche und Studierende

40,-€ mit Übernachtung
25,-€ ohne Übernachtung

Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern. 
Einzelzimmerzuschlag: 25,-€

Der Teilnahmebeitrag wird gesplittet; 2/3 werden dem Seminar zugeordnet, 1/3 dient der institutionellen Kostendeckung

Das Seminar ist öffentlich zugänglich.

Dieses Seminar ist im Gesamtangebot des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz (PL) enthalten und als Maßnahme der Lehrerfortbildung nach § 65 Hessiches Lehrerfortbildungsgesetz akkreditiert.

Nehmen Sie Kontakt auf

Stefanie Fetzer
Stefanie Fetzer

Stefanie Fetzer

Seminarorganisation

Tel: (06132) 79003-16
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