Erwachsene

11. – 12.09.2026
Wer erinnert sich - und an was eigentlich? Erinnerungskulturen in der Vielfaltsgesellschaft

Wie welche Geschichte erinnern? Das Seminar nimmt die Erinnerungskultur(en) in der deutschen Vielfaltsgesellschaft in den Blick.

Erinnerungskultur

Erinnerungskultur ist kein statisches Gefüge, sondern ein dyna­mi­scher Pro­zess gesell­schaft­licher Aus­einander­setzung mit Ver­gangen­heit. In Deutsch­land ist sie eng mit den Erfahrungen des 20. Jahr­hunderts, ins­beson­dere dem National­sozialis­mus, aber auch der DDR-Geschichte verbunden und prägt bis heute politische Bildung, öffentliche Debatten und Selbst­ver­ständ­nisse. Doch was bedeutet es eigentlich, sich zu erinnern – und wer entscheidet, woran erinnert wird?

Das Seminar richtet den Blick auf diese Fragen im Kontext einer zunehmend viel­fälti­gen Gesell­schaft. Unter­schied­liche bio­grafische, kultu­relle und fami­liäre Hinter­gründe bringen je eigene Per­spek­tiven auf Geschichte hervor. Dadurch entstehen neue Deutungen, Spannungen und auch Erweiterungen bestehender Erinne­rungs­kulturen. Das Seminar widmet sich der Frage, wie sich Erinne­rungs­kultur historisch ent­wickelt hat, welche Funktionen sie erfüllt und wie sie sich unter den Bedingungen gesell­schaft­licher Plura­lität ver­ändert. Ziel ist es, ein differen­zier­tes Verständnis dafür zu gewinnen, wie Ver­gangen­heit in der Gegen­wart ver­handelt wird – und welche Rolle politische Bildung dabei spielen kann.

Programm folgt in Kürze!

Teilnahmegebühren

Erwachsene

75,-€ mit Übernachtung
50,-€ ohne Übernachtung

Jugendliche und Studierende

50,-€ mit Übernachtung
25,-€ ohne Übernachtung

Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern. 
Einzelzimmerzuschlag: 30,-€

Der Teilnahmebeitrag wird gesplittet; 2/3 werden dem Seminar zugeordnet, 1/3 dient der institutionellen Kostendeckung

Das Seminar ist öffentlich zugänglich.

Dieses Seminar ist im Gesamtangebot des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz (PL) enthalten und als Maßnahme der Lehrerfortbildung nach § 65 Hessiches Lehrerfortbildungsgesetz akkreditiert.

Nehmen Sie Kontakt auf

Stefanie Fetzer
Stefanie Fetzer

Stefanie Fetzer

Seminarorganisation politische Erwachsenenbildung

Tel: (06132) 79003-16

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