Lehrkräfte-Verzeichnis

In dieser Übersicht haben wir alle Lehrkräfte der Musikschule für Sie zusammengestellt.

Elisabeth Hess

Lehrkraft für Harfe

Elisabeth Hess

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihren eigenen Instrumental- oder Gesangsunterricht?

Die Musik wurde mir schon in die Wiege gelegt - mein Vater war Flötist am Staatstheater Darmstadt und ich wuchs als „Theaterkind“ auf und besuchte schon als Kind regelmäßig Vorstellungen des Theaters. Ersten Klavierunterricht erhielt ich mit sechs Jahren, mit elf Jahren begann ich Harfe zu spielen. Welche Erinnerungen ich habe, na ja, ich möchte es mit meinen Schüler:innen gerne besser machen!

Welche Musik spielen / singen Sie selbst am liebsten?

Ich spiele am liebsten zeitgenössische Harfenmusik, also keine atonale! Bossa, Tango und alles was spannend und auch schön ist. Mein Ziel ist es nicht Akrobatik an der Harfe zu vollbringen, es soll fließen!

Was ist Ihnen in Ihrem eigenen Unterricht mit Schüler:innen besonders wichtig?

Die Freude an der Musik. Ein lieber Kollege sagte einmal: "Jeder muss seine Schüler:innen da abholen, wo sie gerade stehen.“ Das bedeutet: "Der Weg ist das Ziel“ und dabei helfen Geduld und Ausdauer.

Welche Stilrichtungen können Schüler:innen in Ihrem Unterricht erlernen?

Alle Stilrichtungen! Egal ob Klassik, Folk oder Pop. Ich bin geprägt von der guten alten deutschen Methode (meine Lehrerin war jahrzehntelang Mitglied des Festspielorchesters in Bayreuth) und nach dieser Methode unterrichte ich auch. Das hat aber nichts mit den Stilrichtungen zu tun - mit einer guten Technik kann man alles spielen!

Wie kann man sich eine typische Unterrichtsstunde bei Ihnen vorstellen?

Ich gebe zu, da habe ich ein ganz festes Ritual: Zuerst kommt die Technik mit Fingerübungen zum Einspielen. Danach werden Stücke, die geübt wurden, besprochen und neue Stücke erarbeitet. Und wenn es die Zeit noch erlaubt, spiele ich auch gerne noch ein Duo mit meinen Schüler:innen.

Ab welchem Alter können Schüler:innen bei Ihnen mit dem Unterricht beginnen?

Ich unterrichte alle Altersgruppen. Meine jüngsten Einsteiger:innen waren vier Jahre alt, allerdings kommt es darauf an, ob das Kind schon in der Lage ist, sich für die Dauer von 30 Minuten zu konzentrieren. Das muss man einfach ausprobieren. Ich habe auch an einer Fortbildung des Verband der Harfenisten über „Frühkindlichen Harfenunterricht“ teilgenommen.

Was bedeutet Ihnen Musik? Warum sind Sie Musiker:in und Musikpädagog:in geworden?

Ohne Musik wäre mein Leben leer. Als Kind wachte ich fast jeden Morgen auf und hörte, wie mein Vater sich für die Probe einspielte. Dies fand ich sehr schön! Ich bin über Umwege zu meinem Beruf als Musikpädagogin gekommen. Ursprünglich habe ich Orchestermusik studiert, aber parallel dazu schon immer unterrichtet. Im Orchester fühlte ich mich immer sehr alleine - die Harfe ist da eine Solistin. Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch und liebe es mit Kindern zu arbeiten, deshalb bin ich zur Instrumentalpädagogik gewechselt und sehr glücklich darüber.

Haben Sie musikalische Vorbilder oder gibt es Musikerpersönlichkeiten, die Sie besonders geprägt und inspiriert haben?

Die „wilden Hummeln“ beeindrucken mich sehr! Deborah Henson Conant, Evelyn Huber, Monika Stadler. Aber bitte jetzt nicht denken, ich könnte auch so spielen!

Unterrichtsfächer von Elisabeth Hess

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