Lehrkräfte-Verzeichnis

In dieser Übersicht haben wir alle Lehrkräfte der Musikschule für Sie zusammengestellt.

Esther Dalm

Lehrkraft für Klassisches Klavier und Gesang

Esther Dalm

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihren eigenen Instrumental- oder Gesangsunterricht?

Da ich Sprechen über das Singen gelernt habe, singe ich länger, als ich mich erinnern kann. Immer schon zog es mich dahin, Musikerin zu werden. So habe ich als Vierjährige begonnen, Blockflötenunterricht zu nehmen. Im Alter von acht Jahren folgte der Klavierunterricht, Querflötenunterricht dann mit 15 Jahren. Nach vielen Jahren in verschiedensten Chören habe ich als Sechzehnjährige begonnen, Gesangsunterricht zu nehmen und mich auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten mit dem Hauptfach Gesang und den Nebenfächern Klavier und Blockflöte.

Welche Musik spielen / singen Sie selbst am liebsten?

Mich fasziniert besonders die von vielen Kulturen geprägte Musik Spaniens. Mit Liedern von García Lorca, de Falla, Rodrigo habe ich mich intensivst beschäftigt und wunderschöne abendfüllende Programme erarbeitet.

Meine Leidenschaft gilt vor allem dem Flamenco. In Spanien und Deutschland bilde ich mich seit einigen Jahren in Flamencogesang und -tanz weiter, begleite Kurse und Workshops mit meinem Gesang und trete in verschiedenen Ensembles auf.

Eine weitere Leidenschaft sind die Lautenlieder John Dowlands.

Was ist Ihnen in Ihrem eigenen Unterricht mit Schüler:innen besonders wichtig?

Am Herzen liegt mir, meinen Schüler:innen die Tür zur Welt der Musik zu öffnen und sie auf ihrem Weg so zu begleiten, dass sie aus jeder Stunde inspiriert hinausgehen.

Welche Stilrichtungen können Schüler:innen in Ihrem Unterricht erlernen?

Mit meiner Gesangstechnik kann man unterschiedliche Stilrichtungen abdecken. Ich selbst habe vor allem unter Berücksichtigung der Alexandertechnik studiert. Mir gefällt es sehr, verschiedene Stilrichtungen im Unterricht zu behandeln. Das erweitert den Horizont. Ich selbst bin offen für jeden Vorschlag meiner Schüler:innen, den ich gerne in den Unterricht einbaue.

Wie kann man sich eine typische Unterrichtsstunde bei Ihnen vorstellen?

In meiner Arbeit gehe ich stets auf meine Schüler:innen ein. So ist mir zu Beginn jeder Stunde wichtig zu wissen, wie es meinen Schüler:innen geht, damit ich weiß, wo ich sie abhole. Danach beginne ich meine Stunde mit einer ganz kleinen Einheit Körperübungen, dann folgen einige technische Übungen, bevor wir ans Lied- oder im Klavierunterricht- ans Stück gehen.

Ab welchem Alter können Schüler:innen bei Ihnen mit dem Unterricht beginnen?

Auf eine Zahl möchte ich mich nicht gerne festlegen. Das hängt von unterschiedlichen und individuellen Faktoren ab.

Was bedeutet Ihnen Musik? Warum sind Sie Musiker:in und Musikpädagog:in geworden?

Seit ich mich erinnern kann, zog es mich dahin, Musikerin zu sein. Das zu erreichen schien mich zu vervollständigen.

Auf der Bühne zu stehen, mit anderen Musiker:innen auf den Punkt genau im Zusammenspiel zu funktionieren, den Menschen eine Welt- meine Welt- zu öffnen, sie auf die Reise mitzunehmen und zu bewegen, ist wie mein Lebenselexir. Meinen Schüler:innen die Welt der Musik zu öffnen und sie auf ihrem Weg am Instrument zu begleiten, bereitet mir große Freude. Meine Leidenschaft zu teilen und weiterzugeben. Darum bin ich Musikpädagogin geworden.

Haben Sie musikalische Vorbilder oder gibt es Musikerpersönlichkeiten, die Sie besonders geprägt und inspiriert haben?

Ein Erlebnis hat mich tatsächlich besonders geprägt: Als Dreizehnjährige habe ich die Hebrideninsel Staffa besucht und stand völlig ergriffen ob der Schönheit in ihrer atemberaubenden Höhle aus sechseckigen Basaltsäulen. Genau dieser Ort, so erzählte man mir, habe Mendelssohn- Bartholdy inspiriert, die Hebriden-Ouvertüre zu komponieren. Als ich sie selbst wenige Jahre später mit der Querflöte im Orchester gespielt habe, war das überwältigend.

Beethoven, Schumann, Brahms haben mich in meiner Kindheit begleitet.

Sting, Karajan, Bernstein, Heifetz, Horowitz, Schwarzkopf, Fischer- Diskau und viele andere haben wunderbare Spuren hinterlassen.

Paco de Lucía, Camarón, Arcángel, Rocío Marquéz, Farruquito und der wunderbare Miguel Ángel Espino haben mir die Welt des Flamenco geöffnet und begleiten mich in eine Welt, die mich täglich neu inspiriert.

Unterrichtsfächer von Esther Dalm

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