Lehrkräfte-Verzeichnis

In dieser Übersicht haben wir alle Lehrkräfte der Musikschule für Sie zusammengestellt.

Judith Assenbaum

Lehrkraft für Cello

Judith Assenbaum

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihren eigenen Instrumentalunterricht?

Ich war sechs Jahre alt, als ich mit dem Cellospielen begonnen habe. An meinen eigenen Unterricht habe ich - neben den üblichen Auf und Abs - nur gute Erinnerungen. Besonders erinnere ich mich an all die Kinder- und Jugendorchester, die ich durchlaufen habe, und an viele Stunden Proben und tolle Auftritte mit dem Celloensemble und dem Sinfonieorchester.

Welche Musik spielen / singen Sie selbst am liebsten?

Ich bin in der klassischen Musik verwurzelt und spiele am liebsten alle Formen der Kammer- und Orchestermusik. Auch Filmmusik höre und spiele ich sehr gerne.

Was ist Ihnen in Ihrem eigenen Unterricht mit Schüler:innen besonders wichtig?

Ich möchte vermitteln und vorleben, dass gemeinsames Musizieren etwas Wunderbares ist, für das es sich lohnt zu üben und dran zu bleiben. Es ist mir wichtig, meine Schüler:innen zu selbstständigem Lernen zu befähigen. Grundsätzlich denke ich, dass der Lernprozess dann am besten gelingt, wenn er von Lehrer:in und Schüler:innen gemeinsam gestaltet wird. Ich greife daher gerne Anregungen oder Wünsche von Schüler:innenseite her auf, sofern sie sich mit dem generellen Lehrplan vereinbaren lassen.

Welche Stilrichtungen können Schüler:innen in Ihrem Unterricht erlernen?

Bei mir können Stücke aus allen Epochen der klassischen Musik erlernt werden, außerdem Filmmusik, Tango, Musical, Rock/Pop. Ich bin stets bereit und offen, auf konkrete Musikwünsche einzugehen und zu versuchen, diese mit eigenen Arrangements zu erfüllen.

Wie kann man sich eine typische Unterrichtsstunde bei Ihnen vorstellen?

Wir beginnen mit entspanntem Einspielen und ein paar technischen Übungen. Dann folgt die Arbeit an konkreten Stücken, Liedern, Werken. Ich spiele generell viel mit im Unterricht, entweder die Stimme des Schülers/der Schülerin oder Begleitungen - denn gemeinsam macht es noch mehr Spaß.

Ab welchem Alter können Schüler:innen bei Ihnen mit dem Unterricht beginnen?

Es gibt Instrumente in diversen Größen, es kann daher je nach Körpergröße und Konzentrationsfähigkeit ab einem Alter von 5 Jahren mit dem Cellospiel begonnen werden.

Was bedeutet Ihnen Musik? Warum sind Sie Musiker:in und Musikpädagog:in geworden?

Musik spiegelt für mich das Leben an sich wieder: es gibt Abschnitte voller Schönheit und Harmonie, den großen Klangrausch oder ganz in sich gekehrte, ruhige Momente, die man einfach genießen kann. Genauso gibt es aber auch dissonant klingende, schwierig zu verstehende Passagen und Klänge, die ebenso zur Musik und zum Leben gehören, wie die schönen. Der Wunsch, Musikerin zu werden, wurde in mir dadurch geweckt, dass ich im großen Orchester sinfonische Musik spielen und erleben durfte. Der Musikpädagogik habe ich mich zugewandt, weil ich gerne mit Menschen jeglichen Alters arbeite und mich daran freue, ihnen die notwendigen Grundlagen zu vermitteln, um selbst in den Genuss des eigenen Musizierens zu kommen.

Haben Sie musikalische Vorbilder oder gibt es Musikerpersönlichkeiten, die Sie besonders geprägt und inspiriert haben?

Es gibt vor allem einige Komponisten, deren Musik mich in bestimmten Zeiten meines Lebens sehr intensiv begleitet hat und die dadurch zu Inspirationsquellen und Impulsgebern geworden sind: Johann Sebastian Bach, Franz Schubert, Edvard Grieg und Richard Strauss.

Unterrichtsfächer von Judith Assenbaum

Seite teilen