Lehrkräfte-Verzeichnis

In dieser Übersicht haben wir alle Lehrkräfte der Musikschule für Sie zusammengestellt.

Manon Thiering

Lehrkraft für Klarinette

Manon Thiering

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihren eigenen Instrumental- oder Gesangsunterricht?

Mein erstes Instrument war die Gitarre - damals wollte ich unbedingt in einer so coolen Band spielen wie mein Bruder, jedoch hatten meine Eltern mich zum klassischen Gitarrenunterricht angemeldet. Auch wenn ich an dem Instrument Spaß hatte, schwenkte ich mit 14 um zur Klarinette, um im Orchester spielen zu können. Mein Unterricht war sehr leistungsorientiert - eher „alte Schule“. Dafür bin ich heute sehr dankbar! Für mich war es genau der richtige Weg.

Welche Musik spielen / singen Sie selbst am liebsten?

Grundsätzlich spiele ich am liebsten in Kammermusik- oder Orchesterformationen. Stilistisch bin ich sehr offen. Am meisten liegt mir wohl die (Spät-)Klassik und Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Ich spiele sehr gern Crossover-Stücke, die Pop-, Jazz- oder Klezmer- Elemente beinhalten, liebe aber genauso Komponisten wie Mozart, Weber und Poulenc.

Was ist Ihnen in Ihrem eigenen Unterricht mit Schüler:innen besonders wichtig?

Das Wichtigste ist wohl, die Schüler:innen da abzuholen, wo sie stehen. Ich versuche mit allen eine gute klarinettistische Basis zu erarbeiten, mit der einem die Türen in alle Stilistiken offen stehen. Das Zusammenspiel mit anderen ist zum Klarinettenunterricht immer die beste Ergänzung.

Welche Stilrichtungen können Schüler:innen in Ihrem Unterricht erlernen?

Wie oben beschrieben bin ich offen, was Stilrichtungen angeht. Da ich selbst eine klassische Ausbildung habe, ist das wohl mein Spezialgebiet, aber ich kann auch die Basis moderner Spieltechniken wie z.B. Doppel- und Flatterzunge, Glissando und Multiphonics spielen und vermitteln.

Wie kann man sich eine typische Unterrichtsstunde bei Ihnen vorstellen?

Meine Unterrichtsstunden beginnen immer mit dem kurzen Ritual "Töne aushalten"- klingt langweilig, ist aber wichtig, um sich die Zeit zu nehmen, gleichmäßig Luft durch das Instrument zu schicken und dem eigenen Klang zu lauschen. Danach werden Finger und Zunge aktiviert und anschließend Stücke erarbeitet. Mir ist es wichtig, dass die Schüler:innen auch für zu Hause eine Art Überitual entwickeln und sich am Instrument wohl fühlen. 

Der Spaß darf im Unterricht natürlich, genau wie das gelegentliche persönliche Gespräch, nicht fehlen.

Ab welchem Alter können Schüler:innen bei Ihnen mit dem Unterricht beginnen?

Am besten ist es, ab dem 3. Schuljahr zu beginnen - je nach Körpergröße kann es aber auch schon etwas früher sein.

Was bedeutet Ihnen Musik? Warum sind Sie Musiker:in und Musikpädagog:in geworden?

Musik bildet den Mittelpunkt in meinem Leben. Seit der Jugend beschäftige ich mich täglich mehrere Stunden mit meinem Instrument und mit Musik im Allgemeinen.

Ich mag die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und die Schüler-Lehrer-Beziehung, die man im Laufe der Jahre zueinander aufbaut. Es ist schön zu sehen, wie die Arbeit Früchte trägt, die Schüler:innen sich entwickeln und kein Tag ist wie der andere.

Haben Sie musikalische Vorbilder oder gibt es Musikerpersönlichkeiten, die Sie besonders geprägt und inspiriert haben?

Ich denke, dass mich alle Lehrer:innen/ Dozenten:innen/ Professoren:innen, die mir im Laufe meines Lebens begegnet sind, in irgendeiner Form inspiriert und weitergebracht haben. Man nimmt von allen etwas mit und übernimmt Dinge für den eigenen Unterricht und das eigene Spielen. Zu meinen Lieblings-Klarinettist:innen gehören Sharon Kam und Martin Fröst.

Unterrichtsfächer von Manon Thiering

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