Lehrkräfte-Verzeichnis

In dieser Übersicht haben wir alle Lehrkräfte der Musikschule für Sie zusammengestellt.

Stefan Kassner

Lehrkraft für E-Bass

Stefan Kassner

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihren eigenen Instrumental- oder Gesangsunterricht?

Ich habe mit Klavierunterricht begonnen, als ich in die Schule kam. Zu meinem Hauptinstrument, dem E-Bass, kam ich mit ca. 13 Jahren. Zum Klavierunterricht fällt mir ein, ich hätte mehr üben sollen. Auf dem E-Bass habe ich mir die Grundlagen in den ersten Jahre autodidaktisch beigebracht.

Welche Musik spielen / singen Sie selbst am liebsten?

Ich spiele hauptsächlich und gerne Pop-/Rockmusik. Gerade die Popmusik ist heute aus meiner Sicht ein weites Feld mit vielen anderen Einflüssen und daher ein sehr weit gefächerter und abwechslungsreicher Begriff.

Was ist Ihnen in Ihrem eigenen Unterricht mit Schüler:innen besonders wichtig?

Die Schüler:innen da abzuholen, wo sie stehen und ihnen nicht irgendetwas aufzuzwingen, worauf sie gar keine Lust haben und was sie in ihrer Situation vielleicht auch gar nicht brauchen.

Welche Stilrichtungen können Schüler:innen in Ihrem Unterricht erlernen?

Ich versuche meinen Schüler:innen das Bass-Spielen in einem größeren Zusammenhang, nämlich dem Bandkontext, zu vermitteln. Also die Basslinie in Bezug zum anderen musikalischen Geschehen zu setzen, denn der Bass ist in meinen Augen zunächst immer noch hauptsächlich ein Bandinstrument. Ich selbst bin, wie schon gesagt im Rock-/Popbereich zuhause, aber durch das Studium kann ich auch andere Stilistiken wie Jazz und Latinmusik vermitteln.

Wie kann man sich eine typische Unterrichtsstunde bei Ihnen vorstellen?

Ich arbeite mit meinen Schüler:innen hauptsächlich an konkreten Songs. Darüber hinaus habe ich in den letzen Jahren einige gute Lehrwerke kennengelernt, an denen parallel gearbeitet wird, je nach Kenntnisstand und Übebereitschaft/-wille der Schüler:innen. Aber zu übende technische Aspekte ergeben sich meist auch aus den Songs, die gespielt werden.

Ab welchem Alter können Schüler:innen bei Ihnen mit dem Unterricht beginnen?

Meiner Erfahrung nach fangen die meisten Schüler:innen mit dem E-Bass an, wenn sie ins Teenageralter kommen und sich dann mehr für bestimmte Musikrichtungen und Bands interessieren. In dem Zusammenhang entdecken sie den E-Bass, der vorher oft gar nicht von einer Gitarre unterschieden wird. Allerdings gab es in der Vergangenheit auch Ausnahmen und einige Schüler:innen haben auch schon wesentlich früher angefangen. Instrumente gibt es inzwischen auch schon in kleineren Größen, daher würde ich sagen, der Einstieg ist schon ab ca. 8-10 Jahren möglich, je nach Willen und Entwicklung der Schüler:innen.

Was bedeutet Ihnen Musik? Warum sind Sie Musiker:in und Musikpädagog:in geworden?

Den Beruf des Musikers ausüben zu dürfen bedeutet für mich ein Stück Freiheit und Selbstbestimmtheit. Die Abwechslung durch immer wieder neue Situationen, auf die man sich einlassen muss finde ich spannend, auch wenn es manchmal anstrengend ist.
Ausserdem erfüllt es mich mit tiefer Befriedigung emotionalen Stimmungen über die Musik Ausdruck verleihen zu können. Sei es auf einer Bühne oder zuhause auf der Couch. Beim Unterrichten ist es für mich ein tolles Gefühl, wenn ich merke, ich konnte den Schüler:innen etwas vermitteln, sie auf ihrem Weg unterstützen und ihnen helfen ein Stück weiter dahin zu kommen, wo sie hin möchten.

Haben Sie musikalische Vorbilder oder gibt es Musikerpersönlichkeiten, die Sie besonders geprägt und inspiriert haben?

Es gibt unzählige großartige Bassisten, deren Nennung hier wohl den Rahmen sprengen würde. Davon abgesehen denke ich oft an meinen damaligen Klavierlehrer Christian Palmer zurück, der mir den Stellenwert und die Bedeutung von Musik für mich, für mein Leben erst deutlich gemacht hat.

Unterrichtsfächer von Stefan Kassner

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