Lehrkräfte-Verzeichnis

In dieser Übersicht haben wir alle Lehrkräfte der Musikschule für Sie zusammengestellt.

Steffen Kirchpfening

Lehrkraft für Schlagzeug

Steffen Kirchpfening

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihren eigenen Instrumental- oder Gesangsunterricht?

Ich weiß leider nicht mehr genau, wann ich mit dem Klavierunterricht begonnen hatte, ich vermute aber ich war zehn. Ich hatte einen tollen Lehrer, doch leider konnte mich das Klavier damals nicht so sehr begeistern und ich hörte nach ein paar Jahren wieder auf. Mit 14 Jahren habe ich in einer Freistunde eine Band mit meinem besten Freund gegründet und da wir keinen Drummer hatten, habe ich mich ans Schlagzeug gesetzt und war so begeistert, dass ich mich sofort um Unterricht gekümmert habe und bin dem Instrument seither treu geblieben.

Welche Musik spielen / singen Sie selbst am liebsten?

Ich habe keine besondere Stilistik, die mich am meisten begeistert, es geht mir vielmehr um die Chemie mit meinen Mitmusiker:innen und die Intensität der Musik. Musik sollte für mich eine emotionale Botschaft transportieren, dann spiele ich sie gerne!

Was ist Ihnen in Ihrem eigenen Unterricht mit Schüler:innen besonders wichtig?

Für mich ist Musik etwas Verbindendes und das Musizieren eine Erfahrung, welche am bereicherndsten ist, wenn man sie teilt. Die Freude am Instrument und am gemeinsamen Musizieren zu vermitteln, war meine Motivation, Musikpädagoge werden zu wollen und treibt mich auch heute noch an. Ich finde eine bestätigende und positive Unterrichtsatmosphäre sehr wichtig und möchte den Schüler:innen die Möglichkeit bieten, sich in einer freundlichen und entspannten Umgebung zu entwickeln und ihre musikalischen Fähigkeiten immer weiter auszubauen.

Welche Stilrichtungen können Schüler:innen in Ihrem Unterricht erlernen?

Ich habe klassisches Schlagwerk studiert und eine große Bandbreite an musikalischen Interessen in der Pop/Rock/Hip-Hop/Elektronischen Musik, daher können Schüler:innen bei mir eigentlich alle Stilrichtungen erlernen, wobei ich mich nicht als Spezialisten für Jazz bezeichnen darf und obwohl ich auch in dieser Musikrichtung gerne einiges vermitteln kann, gilt meine persönliche Vorliebe anderen Stilen. Letztendlich richtet es sich wirklich sehr nach den Wünschen der Schüler:innen und ich freue mich als Pädagoge und auch als Musiker, mich stets selbst weiter zu entwickeln und mich in die Anforderungen der gewünschten Stilistik einzuarbeiten. Eine bestimmte Methode nutze ich nicht, doch nach über 12 Jahren Unterrichtens, mit konstanten Weiterbildungen ist der pädagogische Werkzeugkoffer ganz gut gefüllt und wächst stetig weiter.

Wie kann man sich eine typische Unterrichtsstunde bei Ihnen vorstellen?

Schwer zu sagen, da sich der Unterricht bei mir wirklich ganz individuell an den Schüler:innen und ihren Bedürfnissen und Zielen orientiert. Grundsätzlich aber ist die Unterrichtsstunde der Ort, in dem wir neue Impulse setzen und gemeinsam besprechen, wie wir unseren Inhalt am besten erarbeiten können. Es geht also letztlich darum, den Schüler:innen einen möglichst genauen Fahrplan für die Zeit bis zur nächsten Stunde mit nach Hause zu geben, sodass sie in ihrem häuslichen Üben die neuen Inhalte möglichst effektiv und zielführend vertiefen können. Mir geht es tatsächlich viel um die Ermächtigung der Schüler:innen zum selbstständigen und selbstbewussten Umgang mit neuen Inhalten und zur Förderung ihrer Kreativität. Die Unterrichtsstunden sind dabei stets spielerisch konzipiert und häufig begleite ich meine Schüler:innen an Gitarre, Bass oder Tasten oder wir nutzen Songs, zu denen wir spielen.

Ab welchem Alter können Schüler:innen bei Ihnen mit dem Unterricht beginnen?

Meine Erfahrung ist, dass zu erfolgreichem Unterricht ein Verständnis für die Mechanik des Lernens gehört und das bedeutet, dass die Schüler:in im Optimalfall bereits eingeschult ist und das Prinzip von Unterricht und Hausaufgaben schon kennt. Ab der ersten Klasse habe ich sehr gute Ergebnisse im Einzelunterricht und finde bei jüngeren Kindern einen Gruppenunterricht in Form der musikalischen Früherziehung kindgerechter.

Was bedeutet Ihnen Musik? Warum sind Sie Musiker:in und Musikpädagog:in geworden?

Für mich war die Erfahrung, in einer Band Musik zu machen so unbeschreiblich schön und ein so großartiges Erlebnis, dass ich gemerkt habe, dass es für mich nichts Erfüllenderes gibt! Diese Freude wollte ich auch anderen Menschen ermöglichen und somit war für mich von Anfang meines musikalischen Studiums klar, dass ich Musikpädagoge werden möchte. Musik ist für mich eine gemeinschaftliche und einigende Erfahrung und diesen Geist versuche ich auch meinen Schüler:innen zu vermitteln.

Haben Sie musikalische Vorbilder oder gibt es Musikerpersönlichkeiten, die Sie besonders geprägt und inspiriert haben?

Hier könnte man jetzt eine unfassbar lange Liste an Bands und Musiker:innen schreiben, aber ich lasse es und beschränke mich auf einige meiner Lehrer, denen ich unheimlich dankbar bin für ihre Arbeit und Inspiration: Jan Beben, Wolfram Heinlein, Werner Treiber, Eckhard Kopetzki, Andreas Weimer, Jürgen Nießner, Clemens Hartmann, Dr. Martin Ebeling und Hanns Höhn.

Besonders dankbar bin ich aber auch den vielen fantastischen Mitmusiker:innen und Studienkolleg:innen, die ich kennenlernen durfte und die mich mit ihrer Leidenschaft und Freundschaft so sehr befeuert haben.

Auch meinen Kollegen der Band Wight bin ich zutiefst dankbar für all die großartigen Konzerte und die fruchtbare Zusammenarbeit, die mich immer wieder über meine musikalischen Grenzen hinausgehen lässt.

Ein großer Dank an dieser Stelle auch an Anna Boßdorf, mit der ich viele musikalische und auch persönliche Entwicklungen erfahren habe, für welche ich sehr dankbar bin.

Unterrichtsfächer von Steffen Kirchpfening

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