Lehrkräfte-Verzeichnis

In dieser Übersicht haben wir alle Lehrkräfte der Musikschule für Sie zusammengestellt.

Traudl Herrmann

Lehrkraft für Cello

Traudl Herrmann

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihren eigenen Instrumental- oder Gesangsunterricht?

Da meine Mutter Konzertsängerin war, habe ich sehr früh mit meiner musikalischen Ausbildung angefangen. Nach musikalischer Früherziehung mit zwei Jahren, begann ich mit drei Jahren mit Flöte, mit vier Jahren mit Klavier und mit fünf Jahren mit Cello, im Erwachsenenalter autodidaktisch Harfe, das Singen war auch immer dabei. Durch das Erlernen der Instrumente hat sich mir eine ganze Welt erschlossen. In unzähligen Kammermusikensembles, Chören und Orchestern hatte und habe ich Gesellschaft und Anregung mit und durch Gleichgesinnte. Die Musikschule in Würzburg war sehr aktiv.

Welche Musik spielen / singen Sie selbst am liebsten?

Am liebsten spiele ich Musik aus Barock, Klassik, Romantik und eigene Kompositionen.

Was ist Ihnen in Ihrem eigenen Unterricht mit Schüler:innen besonders wichtig?

In meinem Unterricht ist es mir besonders wichtig, dass meine Schüler:innen erkennen, dass Musik eine Sprache ist.

Welche Stilrichtungen können Schüler:innen in Ihrem Unterricht erlernen?

Ich unterrichte gerne alle Stilrichtungen und gehe auch gerne auf Wünsche der Schüler:innen ein. Mein Unterrichtsstil passt sich der/m jeweiligen Schüler:in an.

Wie kann man sich eine typische Unterrichtsstunde bei Ihnen vorstellen?

In einer typischen Unterrichtsstunde erzählen mir die Schüler:innen nach dem Stimmen des Cellos erst einmal, was sie in der vergangenen Woche mit dem Cello erlebt haben. Etwas Tonleitern, Etüden oder sonstiges Technikprogramm ist auch immer dabei. Und natürlich hauptsächlich Stücke, die Spaß machen. Das ist sehr unterschiedlich je nach Schüler:in.

Ab welchem Alter können Schüler:innen bei Ihnen mit dem Unterricht beginnen?

Normalerweise sollte man schon fünf Jahre alt sein, wenn man mit dem Cellounterricht beginnen möchte. Ein Jahr bevor man eingeschult wird ist es am besten. Aber wer schon älter ist und gerne Cellospielen lernen möchte, ist immer im richtigen Alter. Bei Erwachsenen gibt es altersmäßig keine Grenzen.

Was bedeutet Ihnen Musik? Warum sind Sie Musiker:in und Musikpädagog:in geworden?

Musik ist die Sprache der Seele. Ich freue mich, wenn ich meinen Schüler:innen diese Ausdrucksmöglichkeit vermitteln kann.

Haben Sie musikalische Vorbilder oder gibt es Musikerpersönlichkeiten, die Sie besonders geprägt und inspiriert haben?

Da meine erste Cellolehrerin, Margarethe Kindermann, Schülerin von Pablo Casals war, ist Casals mir immer präsent. Sehr inspiriert hat mich auch der Barockcellist Anner Bylsma. Jacqueline Du Pré und Steven Isserlis sind auch Cellisten, die ich sehr bewundere.

Unterrichtsfächer von Traudl Herrmann

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