Trompete

Infos rund ums Instrument und den Unterricht in der Musikschule im WBZ

Junge mit Trompete

Die Trompete kann in ihrer Grundform eine über 3000 Jahre währende Geschichte vorweisen, so gab man Tutanchamun mehrere Trompeten mit auf den Weg ins Jenseits, über 1000 Jahre später nutzten die Kelten ihre "Carnyx" auf den Schlachtfeldern, um Angst zu verbreiten und miteinander zu kommunizieren - und doch gehört dieses Instrument dank andauernder Weiterentwicklung, beginnend im Barock, auch heute noch nicht zum "alten Eisen", oder besser, zum "alten Blech".

Ursprünglich als Signalinstrument oder zu religiösen Zwecken eingesetzt, erkannte man im Laufe der Zeit die musikalischen Qualitäten der Trompete, denn kaum ein anderes Instrument vermochte es, im Alleingang ein ganzes Orchester zu übertönen, nur um im nächsten Moment eine zarte Passage von sich zu geben. Als man im Verlauf des 19. Jahrhunderts damit begann, mit Klappen und später (den noch heute gebräuchlichen) Ventilen zu experimentieren, war die Trompete als vollwertiges Instrument nicht mehr wegzudenken und prägt die musikalische Entwicklung bis heute, sei es in klassischer Musik, Jazz, Pop oder Rock.

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Häufig gestellte Fragen zur Trompete
  • In welchem Alter können Kinder mit dem Trompetenspiel beginnen?

    Empfehlenswert ist ein Einstieg zwischen dem 6. und 9. Lebensjahr, abhängig von der Entwicklung des Kindes (Gebiss und Körpergröße).

  • Braucht man von Anfang an ein eigenes Instrument?

    Nein, nicht unbedingt. Um erste Erfahrungen zu sammeln, gibt es die Möglichkeit, eine Trompete von der Musikschule im WBZ zu leihen.

  • Wie oft und wie lange sollte man üben?

    Neben motorischen Fähigkeiten gilt es vor allen Dingen, die nötige Ausdauer aufzubauen. Empfehlenswert ist eine tägliche Übe-Einheit von anfangs 10 bis 15 Minuten.. Liegt die Übedauer darunter, dauert es deutlich länger bis sich größere Erfolge einstellen.

  • Ist die Trompete zu laut für zu Hause?

    Zwar kann eine Trompete sehr leise gespielt werden, allerdings werden gerade die ersten Töne lauter ausfallen, weswegen sie nicht zu jeder Uhrzeit und in jedem Umfeld gespielt werden sollte – ein Kellerraum oder dicke Wände können da Abhilfe schaffen.

    Im Ausnahmefall können Übe-Dämpfer die Lösung sein, die den "Lärm" der Trompete auf Zimmerlautstärke und darunter reduzieren. Allerdings sollte man nicht ausschließlich darauf üben, da sie das Verhalten der Trompete verändern.

  • Welche Möglichkeiten gibt es, gemeinsam mit anderen zu musizieren?

    Ob in Orchestern, Blaskapellen, Posaunenchören, Big Bands, usw., die Trompete ist fast immer mit von der Partie. Auch in kleinen Besetzungen, mit Klavier- und Orgelbegleitung, im Bläsersatz einer Pop- oder Rockband oder einer Jazzformation wird sie gebraucht.

  • Was kostet eine Trompete?

    Preislich liegt ein Anfängerinstrument bei ca. 300 Euro. In der Oberklasse sind Preise zwischen 3000 und 10000 Euro keine Seltenheit, wobei ein wirklich gutes Instrument schon für etwa 1000 Euro zu finden sein sollte.

Nehmen Sie Kontakt auf

Heidrun Heinz
Heidrun Heinz

Heidrun Heinz

Sekretariat Musikschule

Tel: (06132) 79003-25
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