Zeitpunkt: 19.03.2026
Status: noch Plätze frei
| Kurszeit/Termine | Do., 19.03.2026, 18:00 – 20:00 Uhr |
|---|---|
| Dauer | 1 Termin |
| Ort | WBZ, 219 Seminar |
| Kosten | 8,00 € |
| Teilnehmer | 6 – 20 |
| Kursnummer | 261V-32233 |
| Dozent*in | Andreas Kreiner-Wolf |
Apartheid war das System der staatlich verordneten Rassentrennung und Diskriminierung in Südafrika von 1948 bis 1994, das die Mehrheit von schwarzen Menschen unterdrückte und diese politisch und sozial benachteiligte. Musik lieferte einen entscheidenden Beitrag im Widerstand dieser Zeit. Ob Jive, Mbaqanga, Isicathamiya oder Kwaito, in der Musik fand vieles Ausdruck, was nicht offen geäußert werden konnte. Jegliche Musik, die offen Kritik an der Apartheid ausübte, wurde von der Regierung verboten. Musiker:innen spielten geschickt mit Worten, um Botschaften zu verstecken. Auch durch die Verwendung lokaler Sprachen gelang es vielen, der Zensur zu entgehen. Nicht zuletzt war auch Instrumentalmusik, zu der man tanzen konnte, eine Möglichkeit Lebensfreude zu erleben in einer Welt, die diese nicht zugestehen wollte.
Der Vortrag stellt unterschiedliche Stilrichtungen vor und erläutert ihre Bedeutung für manche Entwicklung in Südafrika bis zur Abschaffung der Apartheid Mitte der 1990er Jahre.
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