Gesellschaft

Die karolingische Wasserleitung - Frisches Quellwasser für den Kaiser

Zeitpunkt: 25.04.2024
Status: nur noch wenige Plätze frei

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Kurszeit/Termine Do., 25.04.2024, 19:00 – 21:00 Uhr
Dauer 1 Termin
Ort WBZ, FNA, 101 Großer Saal mit Bühne
Kosten 0,00 €*
Teilnehmer 5 – 75
Kursnummer 241V-35904

Kursbeschreibung

Diese Vorträge finden in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Ingelheim statt, der im Jahre 2005 sein hundertjähriges Bestehen feierte. Er bietet den Bürgerinnen und Bürgern Ingelheims sowie der Region ein Vortrags- und Exkursionsprogramm an, das in die Entstehungsgeschichte Ingelheims blickt. Historische Themen von allgemeinem Interesse werden ebenso angeboten. Sie müssen kein Mitglied im Historischen Verein Ingelheim sein, um diese Veranstaltungen besuchen zu dürfen. Sie sind für alle Interessenten frei zugänglich und werden, wenn nicht anders angegeben, gebührenfrei angeboten. Veranstalter im Sinne des Weiterbildungsgesetzes Rheinland-Pfalz ist das Weiterbildungszentrum Ingelheim. Weitere Informationen über den Historischen Verein finden Sie unter www.histvereiningelheim.de. Hier können Sie sich auch über die Ingelheimer Geschichte ausführlich informieren.
Vorsitzender: Dr. Joachim Gerhard

Die Ingelheimer Kaiserpfalz wurde durch eine Fernwasserleitung mit frischem Nass vom Mainzer Berg versorgt. Sie ist das früheste Beispiel einer mittelalterlichen Fernwasserversorgung nördlich der Alpen und eine erstaunliche Ingenieursleistung. Nur dank perfekter Präzision ist es den Baumeistern Karls des Großen gelungen, einen stetigen Wasserfluss zu erzielen. Naheliegendes Vorbild war sicher die römische Wasserleitung in Mainz. Geringe Kalkablagerungen deuten allerdings auf eine kurze Nutzungsdauer der Leitung hin. Der neue Stand der Untersuchungen ermöglicht nun eine zuverlässige Rekonstruktion des Verlaufs, des Aufbaus und der Funktionsweise. Jetzt ist ein „Erlebnispfad Wasser“ in Planung.

Mitzubringen/Materialien

* Der Eintritt ist frei und Gäste sind herzlich willkommen.

* Kooperation mit der Forschungsstelle Kaiserpfalz.

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