Inklusive politische Bildung

Demokratie muss gelernt werden. Das setzt aber voraus, dass jeder Mensch auch die Möglichkeit hat, tatsächlich mitzuwirken. Aufgabe der politischen Bildung ist es insofern auch, Angebote für Zielgruppen zu entwickeln, die bislang selten von politischer Bildung erreicht wurden. Dies trifft - neben anderen marginalisierten Gruppen - insbesondere auch auf Menschen mit Behinderung zu. Wir haben drei Kernanliegen für unsere inklusive politische Bildungsarbeit formuliert.

Inklusive politische Bildung
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Wissen, Urteilen, Handeln...

... bezieht sich auf Kernkompetenzen politischer Bildung. In diese Rubrik fallen Formate, die sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten richten. Im Fokus stehen dabei klassische Inhalte der politischen Bildung sowie die Förderung von Medienkompetenz als Voraussetzung für einen kritischen Informationskonsum und gelingende Teilhabe.

Empowerment & Vermitteln lernen...

... meint selbstbestimmte Teilhabe am politischen Leben und das Teilen persönlicher Erfahrungen. Dabei wollen wir der Forderung "Nichts über uns ohne uns!" Rechnung tragen. Zu dieser Rubrik gehören Fortbildungsangebote für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungserfahrungen zu Multiplikator:innen, die alle auf dem „Teach the Teacher“-Prinzip basieren. 

Begegnungen schaffen, Normalität hinterfragen...

... hat zum Ziel, bestehende Normalitätsvorstellungen und Einstellungen zu Behinderung und Inklusion und damit verbundene Stereotype zu hinterfragen. Dabei zielen wir darauf, existierende Projekte der Fridtjof-Nansen-Akademie um die Heterogenitätsdimension der Behinderung zu ergänzen.

Nehmen Sie Kontakt auf

Ramona Kemper, M.Ed.
Ramona Kemper, M.Ed.

Ramona Kemper, M.Ed.

Referentin für politische Bildung

Tel: (06132) 79003-30
Thomas Landini
Thomas Landini

Thomas Landini

Stabsstelle Inklusion in der Weiterbildung

Tel: (06132) 79003-45
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