Partnerschaft für Demokratie Ingelheim

In jüngster Zeit zeigen rechts­extreme Parteien wie Die Rechte und der III. Weg, aber auch rechts­extreme Kamerad­schaften und Vereine wie die „Kamerad­schaft Rhein­hessen“ und der „Nationale Wider­stand Zwei­brücken“, vermehrt Präsenz durch Kund­gebungen und Demonstrationen in Ingelheim.

Dies hat bereits auch in der Öffentlich­keit über­regional für Auf­merksamkeit gesorgt. Provokativ gewählte Termine dieser Aufmärsche wie der Geburts­tag Adolf Hitlers oder der Todes­tag von Rudolf Heß zeigten das offen rechts­extreme Vorgehen dieser Akteure. Die immer wieder­kehrenden Besuche aus der rechts­extremen Szene haben die Stadt­politik und Zivil­gesellschaft dazu veranlasst, eine gemein­same Strategie zur Ver­besserung der Prävention von Rechts­extremismus in der Kommune aufzustellen. Die Erarbeitung und Umsetzung einer solchen Strategie ist neben der generellen Förderung von Demo­kratie und Erinnerungs­kultur in Ingelheim eines der Haupt­ziele der Partner­schaft für Demokratie.

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Zu den Haupt­zielen des Projekts der Partner­schaft für Demokratie zählen die Demokratie­förderung, die Implementierung und Ausweitung der Ingelheimer Erinnerungs­kultur, sowie die Entwicklung einer Strategie zur Förderung der Rechts­extremismus­prävention vor Ort. Des Weiteren sollen die Projekte dazu beitragen, ein vielfältiges und tolerantes Ingelheim zu stärken. Dabei wird der inklusive Gedanke in die Stadt­gesellschaft hinein­getragen und gelebt, um alle Ingelheimer:innen gleicher­maßen teilhaben zu lassen, was wiederum einen positiven Einfluss auf das Wohl­befinden der Zivil­gesellschaft vor Ort hat. Besonders marginalisierten Bevölkerungs­gruppen soll die Partner­schaft für Demokratie zudem die Möglich­keit geben, sich stärker in Beteiligungs­prozessen einbringen zu können. Somit werden die Rahmen­bedingungen für bürger­schaftliches Engage­ment und Bürger:innen­beteiligung weiter gestärkt und ausgebaut.

Eine Steigerung der bürger­schaftlichen Partizipations­möglichkeiten fördert zusätzlich die Identifikation mit dem eigenen Wohn­ort, sowie die Vernetzung von Akteur:innen und die Bindung von Kompetenzen. Zudem soll die Koordinierungs- und Fach­stelle die in Ingelheim bereits vorhandenen zivil­gesellschaftlichen Initiativen und Vereine im Feld der Prävention und Bekämpfung von Rechts­extremismus fachlich beraten, ihre Vernetzung unter­einander stärken und sie bei der Ko­ordination der Arbeit unterstützen.

Koordinierungs- und Fachstelle

Martin Konrath, M.A.
Martin Konrath, M.A.

Martin Konrath, M.A.

Referent für politische Bildung und Demokratiepädagogik, Partnerschaft für Demokratie Ingelheim

Tel: (06132) 79003-34
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