Unsere Lehrerinnen und Lehrer A-Z

In dieser Übersicht haben wir alle Lehrkräfte der Musikschule für Sie zusammengestellt. Die Sortierung der Lehrkräfte nach Unterrichtsfach finden Sie unter dem jeweiligen Fach.
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Kristina Stelter

Lehrkraft für Klassisches Klavier

Kristina Stelter

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihren eigenen Instrumental- oder Gesangsunterricht?

Als kleines Kind wollte ich Geige spielen. Die Warteliste für Geige war allerdings genauso groß wie meine Ungeduld, endlich ein Instrument zu spielen und kurz vor meinem 6. Geburtstag bekam ich einen Platz – immerhin –  für Klavier. Ich hatte eine wunderbare Lehrerin, die musikalische und technische Inhalte so zu vermitteln wusste, dass ich den Geigenwunsch recht schnell vergaß und mich voll und ganz dem Klavier widmete. Bald folgten erste Konzerte, das Zusammenspiel mit anderen Kindern und auch die Teilnahme an Wettbewerben. Ich hatte damals zwei Mal wöchentlich Einzelunterricht, Theorieunterricht und übte recht fleißig. Eine tolle Erfahrung war die Möglichkeit, als Solistin mit dem Sinfonieorchester meiner Heimatstadt spielen zu dürfen. Nach der Grundschule besuchte ich bis zum Abitur das Landesmusikgymnasium, wo die Musik und das Klavierspiel immer einen Schwerpunkt bildeten. Das anschließende Musikstudium an der Hochschule für Musik in Mainz ergänzte meinen Weg.

Welche Musik spielen / singen Sie selbst am liebsten?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es in nahezu allen Musikrichtungen Stücke oder Songs gibt, die mich berühren und die ich liebend gern spiele. Da ich eine vorwiegend klassische Ausbildung hatte, bin ich in der klassischen Musik am ehesten zu Hause. Dennoch bewege ich mich viel und gerne zwischen den Genres.

Was ist Ihnen in Ihrem eigenen Unterricht mit Schüler:innen besonders wichtig?

Spielfreude und Faszination an der Musik sind ein Ziel. Zu erfahren, dass es sich lohnt Zeit, Geduld, Fleiß und Ausdauer in das Erlernen einer Fähigkeit zu investieren sind weitere Ziele, die mir sehr am Herzen liegen.
Ich bin davon überzeugt, dass Freude am Instrument und Motivation für das Üben mit den erlangten Fähigkeiten wachsen. „Je besser ich etwas beherrsche, desto größer ist meine Spielfreude.“
Unabhängig davon, welche Stilistik meine Schüler:innen bevorzugt spielen, lege ich Wert auf eine fundierte Klaviertechnik und ein umfassendes musikalisches Verständnis. Dabei gehe ich auf die individuellen Fähigkeiten und musikalischen Vorlieben meiner Schüler:innen ein.

Welche Stilrichtungen können Schüler:innen in Ihrem Unterricht erlernen?

Keine Stilistik wird in meinem Unterricht ausgeschlossen. Im Gegenteil, ich versuche bei allen Schüler:innen das musikalische Spektrum möglichst breit aufzustellen und den Horizont zu erweitern. Dazu gehören fundierte Klaviertechnik, Improvisation, Songbegleitung und der Umgang mit Akkordsymbolen, klassische Klavierliteratur, sowie Songs der Popularmusik.

Wie kann man sich eine typische Unterrichtsstunde bei Ihnen vorstellen?

Wichtige Eigenschaften für ein erfolgreiches Musizieren sind für mich Eigenverantwortung, Eigenantrieb, Spielfreude und Selbständigkeit. Diese bei meinen Schüler:innen zu wecken und auszubauen, ist mein größter Wunsch.

Am Ende einer Stunde vereinbaren wir Ziele und Wege für das selbständige Üben zu Hause. Wir sprechen über Motivation, Prioritäten, auch über Zeitmanagement und Erfolgserlebnisse. Reine Technikeinheiten und die Arbeit an den aktuellen Stücken sind Bestandteile jeder Stunde. Das Musizieren mit Gleichaltrigen ist meines Erachtens einer der wichtigsten Aspekte beim Erlernen eines Instruments, so dass ich bei allen Schüler:innen regelmäßig nach Möglichkeiten Ausschau halte, sei es in einer Band, im Duo, Trio oder als Teil eines großen Ensembles.

Alle Schüler:innen, die Freude an Wettbewerbsteilnahmen haben, bereite ich gerne darauf vor.

Eine freundliche, respektvolle und von Druck befreite Unterrichtsatmosphäre bilden für mich die Basis für meinen Unterricht.

Ab welchem Alter können Schüler:innen bei Ihnen mit dem Unterricht beginnen?

Gerne nehme ich auch jüngere Kinder ab 5 Jahren auf. Dabei spielt die Mitarbeit der Eltern jedoch eine entscheidende Rolle. Ein Elternteil ist in den ersten Jahren immer im Unterricht dabei, damit eine tägliche Unterstützung in der unterrichtsfreien Zeit zu Hause erfolgen kann.

Was bedeutet Ihnen Musik? Warum sind Sie Musiker:in und Musikpädagog:in geworden?

Musik ist, so lange ich zurückdenken kann, immer ein Teil von mir gewesen und es ist unmöglich, sie aus meinem Leben wegzudenken. Anders gesagt, mein Leben dreht(e) sich - nicht nur beruflich - sondern auch privat immer um die Musik. Sie ist immer präsent und auch Teil unseres Familienlebens. Es gibt nicht einen Tag ohne Musik.

Es war für mich klar, dass ich meinen Berufsweg als Klavierlehrerin und Musikpädagogin gehen werde, eine weitere Option gab es nie. Es ist etwas, das mich erfüllt und es macht mir Freude Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf ihrem eigenen musikalischen Weg zu begleiten.

Haben Sie musikalische Vorbilder oder gibt es Musikerpersönlichkeiten, die Sie besonders geprägt und inspiriert haben?

Es sind Fähigkeiten und Sichtweisen von Persönlichkeiten, die mich inspirieren und meine eigene Sicht auf die Musikpädagogik prägen. Zu meinen Lieblings-Pianist:innen gehören Emil Gilels und Hélène Grimaud.

Studium- / Hochschulabschluss:

Diplom-Musiklehrerin mit Hauptfach Klavier und Bachelor of Musical Arts im Pflichtmodul Popularmusik

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